Vertikaler Garten – wie legt man ihn an?

So schaut der vertikale Garten aus

Was ist ein vertikaler Garten und worin unterscheidet sich dieser von dem klassischen Garten? Wie gestaltet man den vertikalen Garten? Fällt es leicht, ihn anzulegen? Letztendlich: lässt sich hier das Gemüse anbauen?

Was ist ein vertikaler Garten?

Dank dem vertikalen Garten ist es möglich, die Hausfassade ohne Kletterpflanzen zu begrünen. D.h. man kann auf die kletternden Pflanzen zu setzen, es lässt sich aber auch auf eine andere Weise tun. Es ist eine gute Alternative, wenn es auf dem Grundstück oder im Stadtzentrum am Platz fehlt. Vertikale Gärten werden immer beliebter. Es ist ein neuer Trend und sie sind total in.

Warum? Dies hat mehrere Gründe. Sukkulente und Farne taugen perfekt zu diesem Zweck. Die Gewächse werden unter diesen Bedingungen besonders der prallen, heißen Sonne und dem Frost ausgesetzt. Andererseits bekommen sie aber viel Schatten von der Wand, abhängig von der Tageszeit sowie vom Standort. Die senkrecht eingerichteten Gärten haben diesen Vorteil, dass sie sehr schön und entzückend wirken, wodurch sie das gesamte Grundstück aufwerten.

Sie fügen sich in jede Umgebung ein. Im Übrigen kann man auf diese Weise Platz sparen. Die Gewächse, die am effektivsten den vorhandenen Platz nutzen sind, unter anderem Hauswurz, Strauchveronika, Purpurglöckchen, Glockenblume, Funkien, Bergenien und die schon genannten Farne.

Purpurglöckchen passt zum vertikalen Garten

Wie schafft man die Fassadenbegrünung?

Wie ist das zu tun? Der vertikale Garten besteht vor allem aus grünen Gewächsen, die Eleganz ausstrahlen und ins Auge fallen. Solch eine Wand dient als Blickfang. Die anmutigen grünen Pflanzen kann man mit anderen ergänzen, die farbenfreudige Blätter haben. In solch einem Garten kann Violett oder Rot, vor allem im Herbst, vorkommen.

Der reizvolle senkrechte Garten lässt sich beliebig individualisieren. Es gibt viele diverse Arten zur Auswahl. Die lebende Wand verbessert die Luftqualität zu Hause und sorgt für eine angenehme Atmosphäre draußen. Das Laub kühlt die Luft ab. Den vertikalen Garten legt man auch auf dem Balkon. Die Wand sollte viel Sonne bekommen.

Vertikaler Garten Schritt für Schritt

  • Als Gerüst dient ein Stahlgitter. Es kann an die Wand gehängt werden.
  • Vor das Metallgitter befestigt man ein Plastiknetz mit geringer Maschenweite. Sie erfüllt eine Schutzrolle und fungiert überdies als Isolierschicht. Es schützt vor Kälte und beugt dem Hindurchdrücken der nächsten Schicht vor.
  • Darauf folgt eine Matte Steinwolle.
  • Um die Pflanzen an der Wand zu fixieren, verwendet man einen rostfreien Draht.

Vertikaler Garten modern vs. in natürlicher Ausführung

Den modernen Garten in vertikaler Ausführung platziert man für gewöhnlich im Hausinneren. Er verziert das Interieur und dient als eine lebende Dekoration. Dazu kann man einen Holzrahmen benutzen. Es wirkt, als ob die Gewächse im Regal stehen würden oder vielmehr schafft die Konstruktion ein grünes Bild. Er lässt sich ebenso gut an einer Mauer befestigen. Auf moderne Gärten stößt man auch in öffentlichen Plätzen.

Vertikaler Garten harmoniert ideal mit der natürlichen Landschaft. Die zeitgemäße Gestaltung verbindet sich hier mit der wilden, freigelassenen Natur. An dieser Stelle könnte man an bunte Blumen denken, die das Ganze ergänzen. Drüber hinaus bewähren sich im natürlichen senkrechten Garten und gedeihen am besten, z.B. Kletterspindeln oder Bergenien. Die Pflanzen locken eine Vielzahl an Insekten an, die nach Unterschlupf und Nahrung suchen. Auf diese Weise kann man bunte Schmetterlinge sowie fleißige Bienen beobachten und ihnen etwas helfen.

Wie pflegt man den vertikalen Garten?

Gießkanne ist unerlässlich

In puncto Pflege wichtig ist zum einen die Wanddämmung, da wenn das Haus sozusagen von innen wärmegedämmt ist, tut es ebenfalls den Gewächsen einen Gefallen. Sie haben dann keinen Kontakt mit einer kalten Mauer. Zum anderen ist es empfehlenswert, die Pflanzen mit Vlies von außen während des Winters zu schützen. Dann gehen sie nicht wegen der Kälte ein.

Von höchster Bedeutung ist die Bewässerung. Man kann sogar ein Bewässerungssystem entwickeln. Es besteht die Möglichkeit, die Pflanzen mit einer Gießkanne zu gießen oder zum Wasserspender greifen. Dieser sorgt dafür, dass zahlreiche kleine Tröpfchen versprüht werden, und die Gewächse über die Blattoberfläche und Erde das Nass bekommen.

Bewässerung

Vertikale Gärten verlangen keinen großen Pflegeaufwand.

  • Man muss sich darum nicht mehr als um einen klassischen Garten kümmern.
  • Falls es einen direkten Wasseranschluss gibt, kann man ihn mit einer automatischen Bewässerungsanlage bewässern.
  • Vor allem bei größeren Gärten in vertikaler Ausführung ist es von Vorteil, da man dann effektiv die ganze Fläche gießen kann ohne Arbeitsaufwand.
  • Es ist außerdem eine zeitsparende Lösung.
  • In Smart Homes lässt sich eine Wassertonne für die automatische Bewässerung nutzen. Dabei gibt es eine Pumpe, die das Wasser weiter transportiert.

Gemüse im vertikalen Garten

Kürbis bewährt sich im vertikalen Garten

Im vertikalen Garten ist es ebenfalls möglich, Gemüse anzubauen. Dies ist ein sehr spannendes Thema, da man dann das Angenehme mit dem Nützlichen verbindet. Grundsätzlich beinhaltet diese Lösung lediglich den guten Aspekt, da das Gemüse wenig Platz beansprucht, gut gedeiht und noch der Wand zusätzlichen Reiz gibt. Zu einem winzigen Beet passen, unter anderem Wein, Bohnen, Gurken, Kürbis und Erbsen.

Ein vertikaler Garten zeichnet sich dadurch aus, wie der Name darauf hinweist, dass er nach oben klettert. Er macht die Hausfassade grün und schön. Den eleganten vertikalen Garten kann man verschieden gestalten.

Vertikaler Garten – wie legt man ihn an?


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