Fassade streichen – das sollte man wissen

Die Fassade bestimmt im Wesentlichen das Aussehen des Hauses. Die Fassadenfarbe sollte also gut ausgewählt werden und es sollte vor allen Dingen gründlich gearbeitet werden. Eine Fassaden-Farbe schützt auch das Mauerwerk vor jedem Wetter, sie muss Schmutz und Feuchtigkeit abweisen. Sie gibt des Haus ein frischen Aussehen, sie darf nicht abblättern und es dürfen keine Risse entstehen.

Die Farbe muss viele Bedingungen erfüllen

fassade-streichenDamit die Fassade später wirklich gut aussieht, sind natürlich etliche Vorarbeiten nötig. Man muss die Fassade reinigen, alle Verunreinigungen müssen beseitigt werden. Unter Umständen muss man die Fassade ausbessern und bevor man eine Fassade streichen kann, muss eine Grundierung aufgetragen werden. Um eine Fassade grundieren zu können, gibt es im Baumarkt oder im Fachhandel die nötige Farbe dafür.

Die richtige Fassadenfarbe wählen

Schon beim Kauf sollte man auf die Deckkraft der Fassaden-Farbe achten, denn ob ein Vor- und Zwischenanstrich notwendig wird, bestimmt in erster Linie die Deckkraft der Farbe. Wenn der Untergrund noch durchschimmert muss eben noch einmal gestrichen werden, das kostet aber Zeit und eine Menge Geld. Hier noch ein kleiner Tipp: In aller Regel deckt weiße Farbe viel besser, als eine bunte Farbe. Wer trotzdem eine farbige Hauswand wünscht, der sollte zuerst eine weiße Farbe aufbringen.

Die Ergiebigkeit richtig ausmessen

Sie ist ein sehr wichtiges Kauf-Kriterium, denn allein der Inhalt macht die Ergiebigkeit nicht aus. Es muss ausgerechnet werden, welche Quadratmeter-Zahl mit einem Liter Farbe gestrichen werden kann. Also kann auch genau berechnet werden, wie viele Eimer Farbe gebraucht werden. Meist kann die Farbe mit Wasser verdünnt werden, viele Fassaden-Farben sind auf Wasserbasis hergestellt. Normalerweise kann die Farbe dann auch mit einer Farbspritzpistole verarbeitet werden.

Das ist praktisch, hat aber auch Nachteile. Diese Methode ist nur für große Flächen geeignet, die Ecken müssen nach wie vor mit einem Pinsel gestrichen werden. Gerade auf rauen Flächen ist die Farbspritzpistole klar im Vorteil. Schutzbrille und Schutzkleidung ist übrigens bei jeder Methode „Pflicht“.

Die notwendigen Vorarbeiten

Bevor die eigentliche Farbe aufgetragen wird, sind natürlich diverse Vorarbeiten nötig. So muss die Fassade oft abgeschliffen werden und alle Stellen müssen von der bisherigen Farbe befreit werden. Die Hauswand muss mit einem Scheuermittel und Wasser sorgfältig abgespült werden und selbstverständlich muss die Wand wieder vollkommen trocken sein, bevor sie gestrichen wird. Meist reicht das Sonnenlicht aus, es kann aber auch mit einem Bautrockner nachgeholfen werden. Jetzt sollte zunächst eine Grundierung aufgebracht werden, sie trocknet aber in aller Regel über Nacht. Jetzt kommt die Fassaden-Farbe zum Einsatz, für den ersten Anstrich wird die Farbe mit Wasser verdünnt. Für den zweiten Anstrich kann die Farbe unverdünnt hergenommen werden und hier wird auch die gewünschte Abtönfarbe hinzugegeben.

Die Vorschrift beachten

In vielen Städten und Gemeinden gibt es die sogenannte Ortsgestaltungssatzung. Man muss also vorher abklären, ob diese Farbe auch erlaubt ist. Wenn nämlich eine außergewöhnliche Farbgestaltung des Hauses nicht erlaubt wird, muss man sich für eine Farbe entscheiden, die dem Straßenbild entspricht. Übrigens hat auch der Denkmalschutz bei der Farbe der Fassade ein Wörtchen mitzureden.

Die richtige Farbe gibt des Haus ein frisches Aussehen und das ganze Anwesen wirkt sehr gepflegt. Die Farbe sollte natürlich eine gute Qualität besitzen und besonders hochwertig sein. Natürlich ist das passende Werkzeug notwendig, Pinsel, Farb-Roller oder eine Farbspritzpistole sollte bereit liegen. Und nicht zu vergessen eine Leiter, denn es geht hoch hinaus. Ab und zu sollte man wirklich die Fassade des Hauses streichen, das gesamte Grundstück erstrahlt so in neuem Glanz.

Fassade streichen – das sollte man wissen


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